Frühlingluft und Bienengesumm

Aus der Bienenhaltung: Eine pollensammelnde Flugbiene befliegt eine Blüte der Kornellkirsche.

Heute war es dann doch soweit. Die Sonne kam heraus und erwärmte die Luft durch ihre warmen Strahlen. Der Schnee, der gestern noch unsere Landschaft bedeckte, verschwand heute bis auf winzige Reste. Ich war natürlich neugierig, wie die Bienen darauf reagieren würden. Honigbienen sind ja bekanntlich Wetterpropheten. Und ja, schon sehr früh, als sogar noch ein kühler Wind ging, hörte man ich schon ihr Summen in der Frühlingsluft. Zunächst war das Flugspiel ungeordnet zaghaft. Als die Sonne höher stieg, hatten die ersten Bienen meine neue Bienentränke mit den wärmenden Lavasteinen entdeckt, und ließen sich dort zum Wasserschlürfen dankbar nieder (siehe Foto: Bienen auf Lavasteinen).

Bienen beim Wassersammeln.n
Bienentränke aus Lavasteinen. Foto: Oswald 2018

Ich hatte schon lange gehofft, dass die Weidenbäume und Weidensträucher endlich blühen würden. Für die Bienen ist es die wichtigste Nahrungsquelle des ganzen Jahres, weil die Weiden bei uns die erste Nektarquelle des Jahres sind, und weil die Weiden den wertvollsten Blütenstaub überhaupt liefern. Mit dieser hochwertigen natürlichen Eiweißnahrung werden jetzt die Sommerbienen erbrütet. Als ich jedoch keine Bienen an den Weiden sah, war ich etwas verwundert. Nach genauerem hinsehen war klar dass die Bienen noch einen späten, zweiten Reinigungsflug nötig hatten.

Blühende Weiden vor blauem Himmel.
Weiden im Bienengarten Weidenbiotop auf dem Bienenhof der Imkerfamilie Oswald. Foto: imkerei-oswald.de 2018

Bis zum Nachmittag dann hatte sich die Bienen in der warmen Frühlingsluft eingeflogen. Nun machte ich mich noch einmal auf einen Trachterkundungsgang, ausgerüstet mit meinem guten Eschenbach-Fernglas, um die einzelnen Weidenarten, welche ich auf dem Bienenhof in den letzten 15 Jahren gepflanzt habe, genauer auf Bienenbeflug zu untersuchen. Die Suche nach Bienenbeflug des Weidenbiotops wurde aber enttäuscht. Auch auf den am frühsten blühenden Schwarzweiden (salix nigrans) war noch keinerlei Bienenbeflug feststellbar. Obwohl es sich nur noch um einzelne oder einen Tag handeln kann, war noch keine einzige Bienen an den Weiden zu sehen.

Einelne Bienenvölker stehen in einem Garten verteilt.
Bienenhaltung am natürlichen Weidenbiotop mit viel Platz für die einzelnen Völker. Foto: imkerei-oswald.de 2018

Nach längerem Suchen entdeckte ich dann doch noch Bienen an den zitronengelben Blüten der Kornellkirsche, die oft noch vor der Weide blüht.
Denn Honigbienen sind ja bekanntlich blütenstet, das heißt, eine einzelne Honigbiene wechselt innerhalb eines Sammelfluges nicht zwischen Blüten verschiedener botanischer Arten, sondern fokussiert ihren Sammelflug ausschließlich auf eine Blütenpflanzenart, wodurch die Bestäubungsarbeit überhaupt erst effektiv wird. In unserem Fall war es eben die Kornellkirsche. Und eben deshalb waren heute auch keine Bienen an den Weidenkätzchen zu sehen! Ganz nebenbei erwähnt bedeutet es für den Strauch der Kornellkirsche einen Überlebensvorteil, wenn sie zeitlich vor den Weidenbüschen zu blühen beginnt. Denn die Wieden sind konkurrenzlos attraktiv für die Bienen, sowohl was die biologische Wertigkeit und Menge des Pollens, aber auch was die Ergiebigkeit der Nektarmenge angeht.

Die Kornellkirsche ist ein bei uns heimischer Vorfrühlingsblüher und wilde Heckenpflanze. Seine Früchte sind essbar und eigenen sich zur Weinbereitung. Die Kornellkirsche ist bei uns die erste Pollenspenderin des Frühjahrs für unsere Bienen. Foto: Oswald 2018
Eine Biene auf Sammelflug.
Pollen von der Kornellkirsche ist eine wichtige erste Nahrungsquelle für unsere Honigbiene. Eine Biene auf Sammelflug ist links oben im Bild zu sehen. Foto: Imkerei Oswald 2018
Biene auf gelber Blüte.
Honigbiene auf Kornelkirsche (Cornus mas L.). Die Früchte der K. werden auch von Vögeln gern gefressen, und sind sehr gesund (Vitamin C). Foto: IM Oswald 2018
Eine Biene auf einer Blüte.
Wie kleine Artisten huschen die Bienen von Blüte zu Blüte in Bruchteilen von Sekunden, fast zu schnell für das menschliche Auge. Früher wurden aus dem harten Holz der Kornellkirsche Spazierstöcke hergestellt. Foto: imkerei-oswald.de 2018
Aus der Bienenhaltung: Eine pollensammelnde Flugbiene befliegt eine Blüte der Kornellkirsche.
Aus unserer Bienenhaltung: Eine der ersten Pollensammlerinnen des Jahres befliegt am 26.03.2018 eine Kornellkirschenblüte. Foto: imkerei-oswald.de
Kleine Biene im Frühling.
Eine einzelne kleine Blüte für die Biene, aber eine gigantische Bedeutung für das Überleben auf dem Planeten. Foto. H.G.O. 2018
Bienelein beim Sammeln.
Honigblüten ohne Zahl, Bachgemurmel, Blütenduft im warmen Sonnenstrahl, wie froh war nun das Bienelein.(Aus einem Volkslied)
Eine Biene auf einem Strauch.
Die Biene trägt, genährt von Blumenstaub, den süßen Honig in ihr stilles Haus. (T.B. 1820) Foto: H.G.O. 2018

Jetzt im März beginnt bei den Honigbienen und Waldameisen die wichtige Phase der Sonnung. Wärend die letzten Reste des Schnees schmelzen, wärmt die Märzsonne die sonnenbegünstigten Stellen in der Landschaft auf. Diese kleinklimatisch warmen Stellen sind oft Südseiten von Hängen, Schotterflächen, Hecken und Waldrändern, aber auch von Gebäuden. Überall dort werden die die Sonnenstrahlen in stärkerem Maße reflektiert und damit gebündelt. Besonders die Bodenbeschaffenheitträgt maßgeblich zur schnelleren Erwärmung bei. Eichenlaub und trockenes Altgras sowie Kalkschotter trocknen und erwärmen sich besonders schnell. In meinem Beruf als Imkermeister mache ich mir diese Erkenntnis seit langem zu Nutze, indem ich die  Bienenvölker aus meiner Bienenhaltung ausschließlich an solchen wärmebegünstigten Standorten aufstelle. Ich habe schon viele Bienenstandorte über viele Jahre ausprobiert, es waren insgesamt bisher 47 verschiedene Standorte, auf denen ich Bienen hatte. Es zeigte sich immer und immer wieder, dass windige oder schattige Standorte eine für die Bienen unzumutbar sind, und für den Imker sehr verlustreich sind. Sonnung bedeutet für die Honigbienen und die Waldameisen gleichermaßen, dass sie mit ihren kleinen Körpern die Sonnenstrahlung aufnehmen, und ins innere des Nestes tragen. Durch diesen Wärme- und Aktivitätsreiz beginnt wieder die sprichwörtliche emsige Betriebsamkeit in den Insektenstaaten einzukehren.

Warum die die riesigen blühenden Ackerflächen im Herbst den Bienen wenig Nutzen, sondern großen Schaden bringen:

Warum die staatlichen „Greening“ (Bodenbedeckung) Maßnahmen der Bienenhaltung und Deutschen Imkerei großen Schaden anrichten. Der Verlauf des Klimas im Herbst 2017 und Winter 2017/2018 war für die Deutsche Imkerschaft und die Bienen alles andere als leicht. Wie bereits befürchtet, stellte sich das sogenannte „Greening“ Programm (staatlich Prämie für Bodenbedeckung auf Ackerflächen im Herbst/Winter) als extrem problematisch für die Bienen heraus. mit „Greening“ wird der Anbau von staatlich subventionierten konventionellen Gründüngungspflanzen wie zum Beispiel Ackersenf auf abgeernteten Feldern bezeichnet, welche über den Winter auf den Feldern stehenbleiben und abfrieren. Mit dieser Maßnahme soll Nitratauswaschung der Gülle und Bodenerosion infolge der Zunahme des Maisanbaus und ständig steigenden Intensivierung der Tierhaltung entgegengewirkt werden.

Anfänglich waren bestimmte Funktionäre der Imkerschaft euphorisch, weil sie dachten, das Greening würde den Bienen guttun. Aber die Imker beginnen jetzt erst die Schäden langsam zu erkennen. Denn die Greeningflächen blühen normalerweise erst ab Okober und November, wenn die Tageswärme nicht mehr ausreicht, um bei den Pflanzen eine Nektarproduktion anzuregen. Manchmal kann man an besonders warmen Tagen kleine Gewichtszunahmen feststellen, die aber durch die gesteigerte Aktivität zur Unzeit bereits am nächsten Tag wieder aufgezehrt ist. Die Nektarproduktion setzt erst bei Schattentemperaturen von 18°Celsius ein. Doch im Herbst hat es meist nicht 18° Celsius, sonder eher 12-15°Celsius. In diesem Temperaturbereich wird von den Bienen nur Pollen eingetragen, der aber im Herbst nicht gebraucht wird, und zu großer Unordnung im Brutnest führt. Der Blühzeitpunkt im November ist völlig gegen die natürlichen Rhythmen. Denn die Bienen richten sich nach dem natürlichen Jahreslauf, wo im Frühjahr die Pflanzen blühen und im Sommer die Früchte reifen. Die Politik zusammen mit der Wissenschaft hat wieder einmal alles auf den Kopf gestellt, so dass es kurz vor dem Frost zur Hauptblüte des Jahres kommt. Was hier wieder für ein staatlich bezahlter und wissenschaftlicher Unfug mit den Bienen  angestellt wird, zum Schaden von Bienen und Imkerschaft, ist schon schlimm genug, wird aber von den Funktionären PR-wirksam als gratis Wohltat für die Bienen verkauft. Kurz vor dem Frost wird zur völligen Unzeit die Biene durch gigantische Blühflächen zu einem extrem späten Bruteinschlag gereizt. Diese antizyklische Verrücktheit führt zum Verbrauch lebenswichtiger Wintervorräte der Bienenvölker und zur Verschärfung der Varroasituation durch verspätete Brutfreiheit im Bienenvolk. Aus imkerlicher Sicht bringt das „Greening“ langfristig steigende Verluste an Bienenvölkern ein, die durch nichts kompensiert werden können. Immer mehr Insider bezeichnen daher das sogenannte „Greening“ als agrarpolitischen Etikettenschwindel. Genauer gesagt stellt es eigentlich eine „Greenwashing“- Maßnahme des Maisanbaues dar, und ist eine Art Reperaturmaßnahme für eine seit Jahrzehnten verfehlte Agrarpolitik. Besser für die Bienen und Imkerschaft wäre eine Rückkehr zu einer bienenfreundlichen Landbewirtschaftung, wie sie bis 1850 betrieben wurde, mit Schwerpunkt auf wiederkäuendes Weidevieh wie Schafe, Ziegen und Rinder, mit Waldweide und kleinstrukturiertem Weideland. Diese Zukunftsvision scheint derzeit in weiter Ferne, aber es ist nie zu spät, für unsere Lebensgrundlagen und die Zukunft der Bienenhaltung in Deutschland zu kämpfen. Denn wer keine Wurzeln hat, hat keine Zukunft. Und unsere Wurzeln sind auch das Land unserer Vorfahren und die ursprüngliche, lebenswerte Landschaft.

Wunderschön: Honigbienen auf Wildtulpenart Tulipa polychroma

Honigbienen höseln Blütenstaub auf Wildtulpenart Tulipa polychroma.
Honigbienen höseln Blütenstaub auf Wildtulpenart Tulipa polychroma.
Dieses aktuelle Foto vom 11. März 2017 zeigt zwei einheimische Honigbienen beim Höseln von Pollen. Unter „Höseln“ versteht man in der Imkersprache das Sammeln von Blütenstaub in kleinen Körbchen an dem hinteren Beinpaar der Honigbienen. (Foto: Dank an Markus Wurmer)

Honigbienen höseln Blütenstaub

Dieses aktuelle Foto vom 11. März 2017 zeigt zwei einheimische Honigbienen beim Höseln von Pollen. Unter „Höseln“ versteht man in der Imkersprache das Sammeln von Blütenstaub in kleinen Körbchen an dem hinteren Beinpaar der Honigbienen. (Foto: Dank an Markus Wurmer)

Hoch lebe die Biene!

Durch die ersten Frostnächte hält bei den Bienen die Winterruhe bald Einzug

Bei den Bienen / Honig vom Imker: Der Mond ist am Bienenstand aufgegangen

Wissen wann bei den Bienen Winterruhe einkehrt

Um zu wissen, wie es den Bienen jetzt geht, müssen wir eine kleine Nachtreise zu den Bienenständen unternehmen. Nachdem gestern (14. November 2016) der Supermond aufgegangen war, war es hell genug, um dem Bienengarten einen Besuch abzustatten. Warum Nacht? Der Grund ist folgender: Die ersten beiden Frostnächte sind extrem wichtig für die Berechnung der brutfreien Zeit, auch Winterruhe genannt. Dies geschieht so: Nach den ersten beiden richtigen Frostnächten wird dieses Datum im Kalender markiert und die darauffolgenden Tage bis einundzwanzig durchgezählt. Richtiger Frost ist dann gegeben, wenn Wasser in einer Schale durchgefriert, ich spreche also nicht von Raureif, sondern von Frost. Diese beiden Frosttage waren bei uns im Isar-Hügelland um den 15. November 2016. Zähle ich einundzwanzig Tage hinzu, komme ich auf den sechsten Dezember. Die einundzwanzig Tage markieren die Entwicklungszeit eines Bieneneies zu einer komplett ausgeschlüpften Biene.

Kältereiz ist wichtig

Die Bienenkönigin braucht den Kältereiz um zu wissen, wann sie das Legegeschäft einstellen soll. Eine Bienenkönigin ist gewöhnt, im Prinzip 24 Stunden mit der Anlage von Brutflächen beschäftigt zu sein, dem sogenannten Bestiften. Bieneneier sehen aus wie kleine Stifte, die senkrecht in der Zelle stehen. Die die Zellen aber ungefähr horizontal verlaufen, stehen die Stifte ebenfalls ungefähr horizontal in der Wabe.

Jede Erschütterung, Geräusch oder Störung muss unterbleiben

Jede Störung lockert die Winterkugel und ist daher schlecht. Man achte auch auf Vermeidung von Störungen durch Spechte, Wildschweine, Holzarbeiten, Vibration durch Traktoren und Maschinen, Abgase, Schusswaffen etc.

Stürme und starken Wind abwehren

Schutz vor Stürmen und starkem Wind wird gut durch die Anlage einer Schutzpflanzung, eines sogenannten „grünen Pullovers“ auf der Nordseite sowie auf den Seiten erreicht. Dafür haben sich aus eigener Erfahrung folgenden Pflanzengesellschaften bewährt:

  • Stieleichen im Abstand von fünf Metern, dazwischen Buchs, Haselnuss, Weissdorn, Wildrosen, Efeu und Brombeeren. Wenn die Eichen Armdicke erreicht haben, in fünf Meter Höhe kappen und neu austreiben lassen. Ideale Tiefe der Schutzhecke beträgt zehn Meter, die Länge 25 bis 50 Meter.
  • Kiefern im Abstand von fünf Metern, dazwischen Buchs, Haselnuss, Weissdorn, Efeu, Wildrosen und Brombeeren. Wenn die Kiefern armdicke erreicht haben, ebenfalls in fünf Meter Höhe kappen.

Nicht besorgt sein

Wer alle Vorarbeiten zur Einwinterung bei den Bienen ab Juli gewissenhaft erfüllt hat, braucht um seine Bienen während des Winters nicht besorgt sein.

supermond

Nützlicher Link zum Supervollmond am 14.11.2016: https://de.wikipedia.org/wiki/Supervollmond

Die Wiesen-Flockenblume ist nicht ohne Grund auf den Deckeln unserer Honiggläser abgebildet

Wiesen-Flockenblumenwiese im Bienengarten der Bio-Honig Imkerei Oswald.

Die Wiesen-Flockenblume Centaurea jacea L. ist auf der Ökofläche, auf der wir unsere Bienenhaltung betreiben, eine bestandsbildende Bienenpflanze, die sich seit vielen Jahren sehr gut etabliert hat. Sie verträgt Trockenheit und Schafbeweidung sehr gut. Die horstbildende Pflanze treibt nach der Schafbeweidung sehr dicht und kräftig wieder aus. Sie hat relativ harte Stengel, die die Schafe gerne stehenlassen. Für die Bienen sind die schönen, rosafarbenen zahlreichen Blüten leicht zu finden und offenbar auch sehr attraktiv. Sie saugen offenbar Wiesen-Flockenblumennektar und sammeln davon reichlich blaßgelben Wiesen-Flockenblumen-Pollen. Die krautige Pflanze kann sehr lang blühen von Juli bis September.

 

Eine Öko-Blumenwiese mit rosa Blüten-
Ökologische Wiese mit Wiesen-Flockenblumen, Bienen sammeln Nektar für unseren guten regionalen Honig

Diese Blume erfüllt einen wichtigen Zweck, weil sie eine Trachtlücke ausfüllt, da zu dieser Zeit die Bienen leider oft hungern

Blumenwiese mit leuchtenden Blüten in Magenta.
Deutlich ist in der linken Hälfte des Bildes  eine unserer Honigbienen zu erkennen.
Echter Honig stammt von echten Bienen auf echten Blüten und nicht von der Honigindustrie (erkennbar am Label: Mischung aus EU- und Nicht-EU).
Echter Honig stammt von echten Bienen auf echten Blüten und nicht von der Honigindustrie. Nur wenn der genaue Standort der Bienenvölker, von denen der Honig stammt, bekannt ist, hat man echten Naturhonig in Händen. Wenn auf dem Etikett jedoch „Mischung Honig aus EG- und Nicht-EG-Ländern“ steht, handelt es sich um Industriehonig aus der Fabrik, der nur aussieht wie Honig, aber zu 75% nachweislich nicht von Blüten stammt.

Vielblütenhonige sind immer einseitigen Sortenhonigen vorzuziehen, das weiß eigentlich jeder Imker

Vielblütenhonige schmecken so phantastisch, weil sie eine echte Geschmacksexplosion hervorrufen. Biodiversität und intakte Lebensräume sind die Vorbedingung für diesen köstlichen Blumenhonig.

Die Aufschlüsselung der Abbildungen auf unseren Honigglasdeckeln

Deshalb sind auf unseren Honigglasdeckeln schon seit achtzehn Jahren (!) exemplarisch die wichtigsten Bienenpflanzen abgebildet:

  • Wiesen-Flockenblume, rosa, unten und links oben
  • Robinie, weiß, oben
  • Lavendel, blau, rechts unten
  • Palmkätzchen oder Salweide, mitte mit Stengel, teilweise überklebt
  • Löwenzahn, gelb, rechts oben
  • Apfel oder Obstblüte, weiß, mitte rechts
  • Klee, hellrosa, unten mitte
  • Sonnenblume, gelb, unten links
  • Haselnusskätzchen, links am Rand, auf Foto nicht sichtbar
Honig, ein Glas Blütenhonig mit dem gelben, hofeigenen Etikett von Imkerei Oswald und dem bunten Blütendeckel, der ein Aquarell von den wichtigsten Trachtpflanzen zeigt.
Vielblütenhonig schmeckt Kleinkindern, Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen und älteren Menschen am Besten von allen Honigen. Es ist auch der gesundheitlich wertvollste Honig, den es gibt (nach Steiner).
Eine lederbraune Biene auf einer lilaffarbenen Blüte.
Die Form und Farbe der Blüte ist perfekt abgestimmt auf die Honigbiene.
Eine pollensammelnde Biene.
Am rechten Hinterbein der Pollensammlerin ist ein blaßgelbes Pollenpaket im Körbchen.
Die Farbigkeit einer ökologischen Naturwiese steht den Pflanzen aus tropischen Gefilden nicht unbedingt nach, wenn es die Wetter- und Lichtverhältnisse zulassen. Dieses Foto wurde von mir um 12:00 Uhr Mittags aufgenommen, in der Zeit größter Lichtintensität.
Die Farbigkeit einer ökologischen Naturwiese steht den Pflanzen aus tropischen Gefilden nicht unbedingt nach, wenn es die Wetter- und Lichtverhältnisse zulassen. Dieses Foto wurde von mir um 12:00 Uhr Mittags aufgenommen, in der Zeit größter Lichtintensität.
Wiesen-Flockenblume in der Wiese im Bienengarten der Bio-Honig Imkerei Oswald.
Wiesen-Flockenblume Centaurea jacea L. auf dem Tagwerk / Biokreis Öko-Bienenhof der Oswalds

https://facebook.com/imkerei.oswald

Hier gibts den guten Vielblütenhonig in begrenzter Menge zu erwerben: https://imkerei-oswald.de/shop/naturhonig-biohonig-kaufen-oswald/

 

Birnenhonig: Birnenblüte wurde kurz vor dem Kälteeinbruch von den Honigbienen beflogen.

Einheimische Honigbiene beim Bestäuben einer Birnenblüte.

Birnenhonig ist etwas ganz Feines

Birnennektar ist wichtiger Bestandteil unseres Blütenhonigs. Eigener Birnensortenhonig kann zwar nicht geerntet werden, denn dafür bräuchten wir mindestens 300 Birnenbäume in unmittelbarer Nähe der Bienenvölker, aber dennoch ist Birnennektar ein konstituierendes Element unseres Bienenhonigs.

Die prachtvolle Blüte der Kirchensaller Mostbirne mit einer unserer gestreiften "girls" beim Pollensammeln und Nektar trinken. Den Baum haben wir 2003 an der Einfahrt zur Imkerei gepflanzt.
Die prachtvolle Blüte der Kirchensaller Mostbirne mit einer unserer gestreiften „girls“ beim Pollensammeln und Nektar trinken. Den Baum haben wir 2003 an der Einfahrt zur Imkerei gepflanzt.

 

Der starke Wuchs dieser Sorte verrät ihre Robustheit. Sie eignet sich auch für rauhe Lagen und ist bis 1000 m Höhe in den Österreichischen Alpen anzutreffen.
Der starke Wuchs dieser Sorte verrät ihre Robustheit. Sie eignet sich auch für rauhe Lagen und ist bis 1000 m Höhe in den Österreichischen Alpen anzutreffen Bild: Imkerei Oswald

 

Die Birnbäume haben immer einen aufrechteren Wuchs als dies bei den Apfelbäumen der Fall ist. Hier wird auch nicht mehr geschnitten, damit der Baum ungebremst Blühen kann, zum Wohle der Bienen
Die Birnbäume haben immer einen aufrechteren Wuchs als dies bei den Apfelbäumen der Fall ist. Hier wird auch nicht mehr geschnitten, damit der Baum ungebremst Blühen kann, zum Wohle der Bienen. Bild: Imkerei Oswald imkerei-oswald.de

 

"what a wonderful life"
„what a wonderful life“

Bild: Imkerei Oswald imkerei-oswald.de

Wer sich schon einmal die Frage gestellt hat, warum der Honig so gut schmeckt, braucht sich eigentlich nur diese Bilder ansehen. Diese Bilder sagen mehr als tausend Worte
Wer sich schon einmal die Frage gestellt hat, warum der Honig so gut schmeckt, braucht sich eigentlich nur diese Bilder ansehen. Diese Bilder sagen mehr als tausend Worte.

 

Die Schafe der Imkerei weiden die Bienenkräuterweide zwischen den Streuobstbäumen ab. Für ein intaktes Biotop "Streuobstwiese" ist eine regelmäßige Schafbeweidung unerläßlich
Die Schafe der Imkerei weiden die Bienenkräuterweide zwischen den Streuobstbäumen ab. Für ein intaktes Biotop „Streuobstwiese“ ist eine regelmäßige Schafbeweidung unerläßlich. Im Hointergrund sieht man noch zwei der mit Holzschindeln gedeckten Zwiebeltürmen von Schloss Oberlauterbach

Bild: Imkerei Oswald, imkerei-oswald.de

Löwenzahnhonig 2016: Heute beginnt die lang erwartete Löwenzahnblüte

Zwei gelbe Taraxacum Blüten und eine Nektarsammlerin, die Nektar für leckeren Biohonig sammelt.

Löwenhahnhonig 2016 ist eine Seltenheit geworden

Nachdem sich die Bienen vom anstrengenden Winter hierzulande durch Beflug der schönen Palmkätzchen der Weidenblüte gestärkt und auch geheilt haben, haben sie jetzt genug Kraft für die wohl wichtigste Trachtpflanze des Jahres, den phantastischen Löwenzahn.

Eine Honigbiene auf einer Löwenzahnblüte beim Nektartrinken
Eine Honigbiene auf einer Löwenzahnblüte beim Nektartrinken

Der Löwenzahn ist eine Speicherpflanze

Die Löwenzahnpflanze ist eine üppig blühende Speicherpflanze, die jeden noch so kleinen Sonnenstrahl bzw. Sonnenenergie in ihrer Pfahlwurzel speichern kann. Deshalb kann sie sehr schnell blühen, bevor allen anderen Wiesenkräutern.

Bienenvolk inmitten von blühendem Löwenzahn im Bienengarten der Imkerei Oswald April 2016
Bienenvolk inmitten von blühendem Löwenzahn im Bienengarten der Imkerei Oswald April 2016

Die Löwenzahnwurzel ist eßbar

Die Wurzel ist auch eßbar, nicht nur die Blätter und die Blüten. Die Blüten wurden früher mit Zucker zu einem Löwenzahnsirup eingekocht, da Löwenzahnhonig meist unerschwinglich und schwer zu bekommen war (wie auch heute noch).

Ökologischer Waldrand mit einer dichten Schlehenhecke und davor eine ungedüngte Naturwiese mit Löwenzahnblüte
Ökologischer Waldrand mit einer dichten Schlehenhecke und davor eine ungedüngte Naturwiese mit Löwenzahnblüte

Heimkehrende Bienen sind goldgelb bepudert

Honigbienchen, die vom Löwenzahnbeflug heimkehreren, sind am ganzen Körper goldgelb bepudert, die fleißigen Bienen können auf der üppigen Blüte förmlich ein Pollenbad nehmen.

Heimkehrende Bienen tragen an Ihren Beinpaaren bunte Pollenpakete in kleinen Körbchen. Bild Imkerei Oswlad April 2016
Heimkehrende Bienen tragen an Ihren Beinpaaren bunte Pollenpakete in kleinen Körbchen. Bild Imkerei Oswlad April 2016

Bitte nicht abmähen, sondern blühen lassen

Bitte Löwenzahn nicht abmähen, sondern blühen lassen. Erst wenn die weißen Schirme sich zeigen, kann man abmähen. Vor allem aber nicht mähen, wärend Bienen auf den Blüten sitzen, denn das wäre frevelhafter Bienenmord, denn die Bienen können die Gefahr von rotierenden Maschinen nicht schnell genug warnehmen und flüchten, da sie so emsig mit dem anstrengenden Pollensammeln und Bestäuben beschäftigt sind. Damit es Löwenzahnhonig 2016 geben kann.

Die Schlehenhecke ist ein herausragend wichtiges Element der Mitteleuropäischen Kulturlandschaft. Sie bietet unzähligen Lebewesen Schutz, schützt auch den Wald vor Austrocknung (Borkenkäfer!), und sorgt auch für Nistplätze für die Vögel und Nahrung für Schmetterlinge und alle Bienenarten. Darüberhinaus ist Schlehensaft eines der besten Gesundheitselixiere, das es gibt. Foto: Waldbienenstand bei Pfeffenhausen
Die Schlehenhecke ist ein herausragend wichtiges Element der Mitteleuropäischen Kulturlandschaft. Sie bietet unzähligen Lebewesen Schutz, schützt auch den Wald vor Austrocknung (Borkenkäfer!), und sorgt auch für Nistplätze für die Vögel und Nahrung für Schmetterlinge und alle Bienenarten. Darüberhinaus ist Schlehensaft eines der besten Gesundheitselixiere, das es gibt. Foto: Waldbienenstand bei Pfeffenhausen

Beweidung statt Gift und Gülle

Wer meint, er hätte zuviel Löwenzahn in seiner Wiese, irrt sich. Löwenzahn ist eine hervorragende, energiereiche und gesunde Weidepflanze für Schafe und Milchvieh. Sie ist ein Appetitanreger für das Weidevieh, sodass diese mit viel mehr Appetit fressen.

Blühender Löwenzahn auf einer Weidefläche im Isar-Hügelland; Imkerei Oswald, www.imkerei-oswald.de
Blühender Löwenzahn auf einer Weidefläche im Isar-Hügelland; Imkerei Oswald, www.imkerei-oswald.de
Kirschblüte von der Wald- bzw. Vogelkirsche am Waldsaum mit alten Eichen, ein intaktes Biotop und eine Pflanzengesellschaft, die typisch für das Isar-Hügelland ist.
Kirschblüte von der Wald- bzw. Vogelkirsche am Waldsaum mit alten Eichen, ein intaktes Biotop und eine Pflanzengesellschaft, die typisch für das Isar-Hügelland ist.
Wohl jenen Honigbienenvölkern, in deren Umkreis Löwenzahn noch blühen darf. Löwenzahn wird seit Jahrzehnten von der staatlichen Landwirtschaftsberatung zu Unrecht als Platzräuber im Grünland verunglimpft, was ich selbst bezeugen kann, da ich zwischen 1994 und 1996 eine landwirtschaftliche Ausbildung als Quereinsteiger absolviert habe.
Wohl jenen Honigbienenvölkern, in deren Umkreis Löwenzahn noch blühen darf. Löwenzahn wird seit Jahrzehnten von der staatlichen Landwirtschaftsberatung zu Unrecht als Platzräuber im Grünland verunglimpft, was ich selbst bezeugen kann, da ich zwischen 1994 und 1996 eine landwirtschaftliche Ausbildung als Quereinsteiger absolviert habe.
Honigwabe bzw. Pollenwabe mit Löwenzahnpollen und frisch eingetragenem Löwenzahnnektar
Honigwabe bzw. Pollenwabe mit Löwenzahnpollen und frisch eingetragenem Löwenzahnnektar
Eines unserer fleißigen Bienenvölker im Trachtflug auf den Löwenzahn. Imkerei Oswald imkerei-oswald.de
Eines unserer fleißigen Bienenvölker im Trachtflug auf den Löwenzahn. Imkerei Oswald imkerei-oswald.de

Link zu Imkerei Oswald ´s FB Fanseite: http://facebook.com/imkerei.oswald

 

Bienenvolk: Wohliges Brummen im Bienenkasten zu Beginn der Weidenblüte

Bienenvolk im zeitigen Frühjahr

Es ist noch sehr früh im Jahr, aber bei den Bienen muss man immer dem Geschehen einen Schritt voraus sein.

Starkes Volk im Kiefernwald (Kamera, GPS) imkerei-oswald.de
Starkes Volk im Kiefernwald (Kamera, GPS) imkerei-oswald.de

Frühlingsinspektionen

Ich prüfe das Gewicht und die Weiselrichtigkeit. Der  Tierbeobachtung räume ich oberste Priorität ein. Zuhören ist sehr wichtig. Die Bienen können sehr mitteilsam sein, wenn man Ihre „Sprache“ versteht.

Drohnenwaben

Die Bienen möchten jetzt Drohnenbrut anfangen. Dazu benötigen sie freien Platz.

Drohnenreserveleerwaben aus dem Wabenlager, links ausgebaut, rechts ausgeschnitten.
Drohnenreserveleerwaben aus dem Wabenlager, links ausgebaut, rechts ausgeschnitten; imkerei-oswald.de

Die Wabenordnung

Die  sogenannte Wabenordnung ist von existenzieller Wichtigkeit für das Bienenvolk. Nur durch genaue Kenntnis der Bedürfnisse und Anlagen des Bienenvolkes kann diese Wabenordnung eingehalten beziehungsweise optimiert werden.

Harmonisches Bienenvolk aus ökologischer Waldbienenhaltung von Imkerei Oswald imkerei-oswald.de
Harmonisches Bienenvolk aus ökologischer Waldbienenhaltung von Imkerei Oswald imkerei-oswald.de

Die Auswinterung nach August Ludwig

„Leuchtende Knospen an Baum und Strauch verheißungsvoll schön, rötlich schimmernde Weidenruten am Ufer des Baches, ein eigenartiges Blau am Horizont, weichere Luft und steigende Wärme verkünden uns die Wiederkehr des ewigen Frühlingslebens. Und der Mensch freut sich mit der Erde, der Lerche in blauer Luft, die aus Freude wiederkam, und mit dem Schmetterling, der der wärmenden Lebensspenderin Sonne seine bunten Flügel entgegenbreitet. Eine besondere Freude beseelt um diese Zeit diejenigen, der sich um die stachelbewehrten Bienen sorgen. Der Hühnerhalter kann seine lieben Tiere auch im Winter hegen und pflegen, der Imker muss geduldig warten und der Dinge harren, ehe er seine Sonnenvögelchen wiedersieht. (…) War die Warmhaltigkeit der Beuten im Winter gar nicht so erforderlich, so schütze man nunmehr die Völker vor allen Dingen vor Zugluft, denn nun lockert sich der Knäuel und die Bruttätigkeit beginnt im größeren Maßstab. (…) Der Imker aber, dem im Winter immer etwas fehlte, ist nun wieder ein ganzer Mensch, und bereitet sich vor auf das was kommen soll; und wer jetzt nicht gern von Bienen reden hört, sollte sich jetzt nicht in der Nähe von Bienenvätern aufhalten“

 

 

Wachs: Eigenes Bienenwachs jetzt neu

Gelbes Bienenwachs in trapezförmigen Barren gegossen.

Wachs

Wachs aus Waben von Bienenvölkeren aus dem Isar-Hügelland. Das Wachs wurde nur durch die natürliche Sonnenwärme in Handarbeit geschmolzen, bewußt ohne die üblichen aufwendigen maschinellen Verfahren.

Stärkung und Heilung

Nicht allein der Biene dient diese feine Substanz zur Stärkung und Heilung. Solange es Menschen auf dieser Erde gibt, hat das warme Licht der brennenden Wachskerze oder eine Bienenwachsauflage als archaisches Hausmittel gegen Kälte gedient.

Für die Bienenzucht

Aller Anfang ist schwer. Nachdem weltweit die Resourcen knapp werden, wird nun endlich die Schlüsselfunktion der Honigbiene für lebenswerte artenreiche Lebensräume erkannt, und Hunderttausende Menschen beginnen jetzt über die ganze Welt verteilt neu mit der Bienenhaltung.

Nördlich der Alpen

Nördlich der Alpen in Deutschland beträgt die Jahresdurchschnittstemperatur nur niedrige 7° Celsius. Um selbst bauen zu können, benötigen die Bienen jedoch vier Voraussetzungen:

  1. Räumliche Enge: Der Platzbedarf für die Brut und die Vorräte ist größer als das vorhandene Wabenvolumen
  2. Wärme
  3. Reichlicher Nektar- oder Honigtaueintrag
  4. Vitale, fruchtbare Königin

Oft nur kurze Bauphasen

Da die obigen Voraussetzungen erfahrungsgemäße oft nur wenige Wochen im Jahr erfüllt sind, ist es oft ratsam bestimmten Bienenvölkern helfen, schneller zu bauen, indem Sie über dem Nest mit Wabenmuster versehene, gewalzte Wachsplatten angeboten bekommen, die sie dankbar annehmen. Dadurch gewinnen die Bienen einen Zeitvorsprung, der idealerweise zu starken, widerstandsfähigen und vitalen Völkern führt.

Um 1 Kilogramm Wachs zu erzeugen, verbrauchen die Bienen 4 kg Honig

Damit Wachs entsteht, müssen die Bienen eine hohe Temperatur über einen längeren Zeitraum erzeugen. Außerdem muss ein großer Teil der Bienen eines Bienenvolkes zu Hause im Nest bleiben. Das Erschwitzen des Bienenwachses ist eine der anstrengensten Tätigkeiten im Bienenvolk. Die dafür spezialisierten Bienen müssen eine sehr viel eiweißreichere Blütenpollen Diät einhalten.

Bienen verwandeln Sonnenlicht in Wachs und Honig

Schon die goldgelbe Farbe läßt die Sonnenkräfte erahnen die diese beiden Substanzen inne haben. Sie sollten in keiner Hausapotheke fehlen und können da eingesetzt werden, wo erwärmende und beruhigende Sonnenwirkungen benötigt werden.

Hier ein Link zur Bienenwachsproduktdetailseite:https://imkerei-oswald.de/shop/bienenwachs-bio-von-imkerei-oswalds-bienen-im-isar-huegelland-barren-blockwachs-preis-per-100g

 

 

 

Honigernte in der Imkerei Oswald im Jahrhundertsommer 2015

Bio-Imker Hans Georg Oswald bei den Bienen.
Am Waldbienenstand, etwas Rauch aus Kiefernnadeln besänftigt die fleißigen Bienen
Am Waldbienenstand, etwas Rauch aus Kiefernnadeln besänftigt die fleißigen Bienen
Imkermeister O. bei der Tierbeobachtung bzw. Wabenbeurteilung
Imkermeister O. bei der aufmersamen Tierbeobachtung bzw. Wabenbeurteilung, welche wichtige Erkenntnisse für die nächsten Schritte liefert. Man muss immer die  Entwicklung einen Schritt vorausahnen, um bei  einem eventuell ungünstigen Verlauf der Dinge schnell korrigieren bzw. ins Lot bringen zu können.
Ein schwerer Honigraum wiegt ca. 20-25 kg. Die Bienen sind erleichtert, wenn Sie den Honig nicht mehr wärmen müssen, und die Wärme nun näher zum Brutnest und zum neu eingetragenen Nektar lenken können.
Ein Honigraum wiegt ca. 20-25 kg. Den Bienen ist geholfen und sie sind erleichtert, wenn Sie überschüssigen Honig nicht mehr wärmen müssen, und die Wärme nun näher zum Brutnest und zum neu eingetragenen Nektar lenken können.
Eine kleine Biene, die doch so unendlich viel leistet.
Eine kleine Biene, die doch so unendlich viel leistet.
Frei nach STEINER: "Wer einen Bienenstock sieht, sollte fast in gehobener Stimmung sagen: Über den Umweg der Bienen und des Honigs zieht das ganze Universum hinein in den Menschen". Es Bedarf Flugleistungen in der Größenordnung einer Erdumrundung allein für ein Glas Honig.
Frei nach Steiner: „Wer einen Bienenstock sieht, sollte fast in gehobener Stimmung sagen: Über den Umweg der Bienen und des Honigs zieht das ganze Universum hinein in den Menschen“. Es Bedarf Flugleistungen in der Größenordnung einer Erdumrundung allein für ein Glas Honig. All die Sinnesleistungen und Gedächtnisleistungen der Bienen finden sich wieder im Honig, diesem wahren Zaubertrank. Deswegen spricht man auch von der Biene als einer „fliegenden Apotheke“.
Kinder interessieren sich einfach natürlich für Honig und Bienen, weil die der Honig gut schmeckt, und die Bienenzucht immer ein echtes Abenteuer ist und bleibt.
Kinder interessieren sich einfach natürlich für Honig und Bienen, weil Ihnen der Honig gut schmeckt, und die Bienenzucht immer ein echtes Abenteuer ist und bleibt.
Honigschleudern macht Spaß und ist sehr interessant.
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Beste imkerliche Grüße vom Bienenhof im IsarHügelland.
Euer Hans Georg

 

Einfach Imkern: Die Einwinterung der Bienenvölker

Deutsche Blütenpollen; Naturgemäße Bienenzucht; Vier Bienenvölker von Honig Imker Oswald zwischen München und Regensburg.
Die Bienenvölker kommen langsam zur Ruhe, nachdem die neue Generation Winterbienen sich eingeflogen hat.
Die Bienenvölker kommen langsam zur Ruhe, nachdem die neue Generation Winterbienen sich eingeflogen hat.
Es blühen noch einige Kräuter in Wald und Weide, denen es zuvor teilweise zu trocken für normales Wachstum war
Es blühen noch einige Kräuter in Wald und Weide, denen es zuvor teilweise zu trocken für normales Wachstum war
Ein sanfter Rauch aus Kiefernzapfen, Lavendelstroh und trockenem Gras sorgt für einen milden, kühl-aromatischen Rauch und sanfte Bienen
Ein sanfter Rauch aus Kiefernzapfen, Lavendelstroh und trockenem Gras sorgt für einen milden, kühl-aromatischen Rauch und sanfte Bienen
Täglich bei den Bienen ist für mich ein "Muss" für gesunde und vitale Völker
Einfach Imkern: Täglich bei den Bienen ist für mich ein „Muss“ für gesunde und vitale Völker
Die Kiefern lassen die Spätsommersonnestrahlen durch ihre Krone auf die Bienenvölker fallen
Die Kiefern lassen die Sonnenstrahlen durch ihre lichten Kronen auf die Bienenvölker fallen

Brombeeren Erntezeit bei der Waldbrombeere (Rubus fruticosus agg./ Rosaceae)

Die leckeren Früchte der Waldbrombeere und die gründen Blätter des Brombeerstrauches.

Brombeeren aus imkerlicher Sicht

Brombeeren sind das charakteristische Wildobst des Isar-Hügellandes. Die Blätter ergeben einen ganzjährigen Frische-Snack oder auch Kräutertee, die Beeren aber sind das Beste, vor allem wenn sie zusammen mit Fichten-Waldhonig gegessen werden. Die Brombeerranken hat man früher entdornt und zum Binden der geflochtenen Bienenkörbe aus Roggenstroh verwendet, da die Brombeerranken sehr zugfest und biegsam sind.

Durch den Jahrhundertsommer sind die Früchte 2015 süßer als in allen Jahren zuvor.
Durch den Jahrhundertsommer sind die Früchte 2015 süßer als in allen Jahren zuvor.
In der Umgebung der Bienenvölker kommt es zu einem großartigen Fruchtansatz
In der Umgebung der Bienenvölker kommt es zu einem großartigen Fruchtansatz
Der Gesundheitswert des blauen Farbstoffes in den Brombeerfrüchten macht diese zu einem unverzichtbaren "Superfood".
Der Gesundheitswert des blauen Farbstoffes in den Brombeerfrüchten macht diese zu einem unverzichtbaren „Superfood“.
Der Bienenstand der Imkerei Oswald (imkerei-oswald.de) ist von einer wilden Brombeerhecke vor Wind geschützt.
Dieser Bienenstandort unserer Bienenvölker (Imkerei Oswald/ imkerei-oswald.de) ist durch eine wilde Brombeerhecke vor dem Wind geschützt.

Zur Waldhonig Fanseite:facebook.com/BIO-Wald-Honig-aus-der-Hallertau

Hier zum Waldhonig Angebot: https://imkerei-oswald.de/shop/bienenhof-honigedition-nr-600-spechtental/

Schmetterlinge und Bienen stärken sich noch einmal an den Astern des Bienenhofes von imkerei-oswald.de

Eine nette kleine Biene auf einer lila Asternblüte.
Blühende Astern, hier die Neuenglische Aster ASTER NOVAE-ANGLIAE L.
Blühende Astern, hier die Neuenglische Aster ASTER NOVAE-ANGLIAE L.
Farbvariante 1
Farbvariante 1
Farbvariante 2
Farbvariante 2
Farbvariante 3
Farbvariante 3

Ein Blütengast, wer kennt ihn?

Farblich eine Augenweide, im wahrsten Sinne des Wortes (4 Augen auf einmal schauen einen an)
Farblich eine Augenweide, im wahrsten Sinne des Wortes (4 Augen auf einmal schauen einen an)
Ein weiterer emsig beschäftigter Asterngast, eine unserer Honigbienen
Ein weiterer emsig beschäftigter Asterngast, eine unserer Honigbienen
WoW! Was für ein Farbschauspiel: Goldene Biene auf einem Farbspektakel aus Goldgelb und Lila
WoW! Was für ein Farbschauspiel: Goldene Biene auf einem Farbspektakel aus Goldgelb und Lila
Auch der Schmetterling ernährt sich von dem, was um die Bienen herum entsteht
Auch der Schmetterling ernährt sich von dem, was um die Bienen herum entsteht
Vor dem Abflug noch schnell Sonnenstrahlen einfangen
Vor dem Abflug noch schnell Sonnenstrahlen einfangen

Brombeerhonig & Brombeeren Imkerei Oswald Bienenhof

Imker Honig; Waldbienen von Imker Oswald in der Holledau.

Die wilde Brombeere ist ein Charakteristikum des IsarHügellandes. Wenn die Frühlingsblüher Löwenzahn, Obstblüte und Raps verblüht sind , kommt Weißdorn, Himbeere und Robinie. Diese sind aber in zu geringer Menge vorhanden, als dass sie eine nennenswerte Gewichtszunahme der Völker bewirken können. Dann folgt die Brombeere, die normalerweise die bodendeckende Strauchschicht in den hier üblichen Fichtenmischwäldern bildet. Allerdings leidet die Brombeere zunehmend unter Trockenheit. Ist das wegen des Klimawandels (kurze Starkregen, die schnell wieder abfließen), wegen sinkender Grundwasserpegel, oder deshalb, weil sowohl die privaten Waldbesitzer als auch die Staatsforsten systematisch die Bewirtschaftungsintensität im Zuge steigender Brennholz- und Bauholzpreise erhöht haben, und dadurch sich die Grundwasserspeicherfunktion des Waldes verschlechtert hat? Wie dem auch sei, 2014 war das erste Jahr in achtzehn Jahren, wo es keinen Brombeerhonig mehr gab. Nachfolgend Bilder von den Früchten der Waldbrombeere um den Bienenstand.  Die Anwesenheit der Honigbienen bringt reicheren Fruchtansatz, schönere und vor allem süssere Früchte.

imkerei-oswald.de Bienenstand, eingerhamt von einer Hecke aus wilden Brombeeren, deren Früchte jetzt reifen
imkerei-oswald.de Bienenstand, eingerhamt von einer Hecke aus wilden Brombeeren, deren Früchte jetzt reifen
Die Brombeeren reifen nach und nach, und zeigen dies schön durch ihre Farbe an
Die Brombeeren reifen nach und nach, und zeigen dies schön durch ihre Farbe an
Schöne Farbkombination aus Rot, Grün, und Schwarz
Schöne Farbkombination aus Rot, Grün, und Schwarz
Mit Honig ein Gedicht
Mit Honig ein Gedicht
Bis das letzte Bienenvolk versorgt war, ist bereits der Mond aufgegangen. Imker wissen, wovon ich spreche. Im Spätsommer scheint einem die Zeit davonzulaufen "like wild horses running over a hill"
Bis das letzte Bienenvolk versorgt war, ist bereits der Mond aufgegangen. Imker wissen, wovon ich spreche. Im Spätsommer scheint einem die Zeit davonzulaufen „like wild horses running over a hill“