Frühlingluft und Bienengesumm

Aus der Bienenhaltung: Eine pollensammelnde Flugbiene befliegt eine Blüte der Kornellkirsche.

Heute war es dann doch soweit. Die Sonne kam heraus und erwärmte die Luft durch ihre warmen Strahlen. Der Schnee, der gestern noch unsere Landschaft bedeckte, verschwand heute bis auf winzige Reste. Ich war natürlich neugierig, wie die Bienen darauf reagieren würden. Honigbienen sind ja bekanntlich Wetterpropheten. Und ja, schon sehr früh, als sogar noch ein kühler Wind ging, hörte man ich schon ihr Summen in der Frühlingsluft. Zunächst war das Flugspiel ungeordnet zaghaft. Als die Sonne höher stieg, hatten die ersten Bienen meine neue Bienentränke mit den wärmenden Lavasteinen entdeckt, und ließen sich dort zum Wasserschlürfen dankbar nieder (siehe Foto: Bienen auf Lavasteinen).

Bienen beim Wassersammeln.n
Bienentränke aus Lavasteinen. Foto: Oswald 2018

Ich hatte schon lange gehofft, dass die Weidenbäume und Weidensträucher endlich blühen würden. Für die Bienen ist es die wichtigste Nahrungsquelle des ganzen Jahres, weil die Weiden bei uns die erste Nektarquelle des Jahres sind, und weil die Weiden den wertvollsten Blütenstaub überhaupt liefern. Mit dieser hochwertigen natürlichen Eiweißnahrung werden jetzt die Sommerbienen erbrütet. Als ich jedoch keine Bienen an den Weiden sah, war ich etwas verwundert. Nach genauerem hinsehen war klar dass die Bienen noch einen späten, zweiten Reinigungsflug nötig hatten.

Blühende Weiden vor blauem Himmel.
Weiden im Bienengarten Weidenbiotop auf dem Bienenhof der Imkerfamilie Oswald. Foto: imkerei-oswald.de 2018

Bis zum Nachmittag dann hatte sich die Bienen in der warmen Frühlingsluft eingeflogen. Nun machte ich mich noch einmal auf einen Trachterkundungsgang, ausgerüstet mit meinem guten Eschenbach-Fernglas, um die einzelnen Weidenarten, welche ich auf dem Bienenhof in den letzten 15 Jahren gepflanzt habe, genauer auf Bienenbeflug zu untersuchen. Die Suche nach Bienenbeflug des Weidenbiotops wurde aber enttäuscht. Auch auf den am frühsten blühenden Schwarzweiden (salix nigrans) war noch keinerlei Bienenbeflug feststellbar. Obwohl es sich nur noch um einzelne oder einen Tag handeln kann, war noch keine einzige Bienen an den Weiden zu sehen.

Einelne Bienenvölker stehen in einem Garten verteilt.
Bienenhaltung am natürlichen Weidenbiotop mit viel Platz für die einzelnen Völker. Foto: imkerei-oswald.de 2018

Nach längerem Suchen entdeckte ich dann doch noch Bienen an den zitronengelben Blüten der Kornellkirsche, die oft noch vor der Weide blüht.
Denn Honigbienen sind ja bekanntlich blütenstet, das heißt, eine einzelne Honigbiene wechselt innerhalb eines Sammelfluges nicht zwischen Blüten verschiedener botanischer Arten, sondern fokussiert ihren Sammelflug ausschließlich auf eine Blütenpflanzenart, wodurch die Bestäubungsarbeit überhaupt erst effektiv wird. In unserem Fall war es eben die Kornellkirsche. Und eben deshalb waren heute auch keine Bienen an den Weidenkätzchen zu sehen! Ganz nebenbei erwähnt bedeutet es für den Strauch der Kornellkirsche einen Überlebensvorteil, wenn sie zeitlich vor den Weidenbüschen zu blühen beginnt. Denn die Wieden sind konkurrenzlos attraktiv für die Bienen, sowohl was die biologische Wertigkeit und Menge des Pollens, aber auch was die Ergiebigkeit der Nektarmenge angeht.

Die Kornellkirsche ist ein bei uns heimischer Vorfrühlingsblüher und wilde Heckenpflanze. Seine Früchte sind essbar und eigenen sich zur Weinbereitung. Die Kornellkirsche ist bei uns die erste Pollenspenderin des Frühjahrs für unsere Bienen. Foto: Oswald 2018
Eine Biene auf Sammelflug.
Pollen von der Kornellkirsche ist eine wichtige erste Nahrungsquelle für unsere Honigbiene. Eine Biene auf Sammelflug ist links oben im Bild zu sehen. Foto: Imkerei Oswald 2018
Biene auf gelber Blüte.
Honigbiene auf Kornelkirsche (Cornus mas L.). Die Früchte der K. werden auch von Vögeln gern gefressen, und sind sehr gesund (Vitamin C). Foto: IM Oswald 2018
Eine Biene auf einer Blüte.
Wie kleine Artisten huschen die Bienen von Blüte zu Blüte in Bruchteilen von Sekunden, fast zu schnell für das menschliche Auge. Früher wurden aus dem harten Holz der Kornellkirsche Spazierstöcke hergestellt. Foto: imkerei-oswald.de 2018
Aus der Bienenhaltung: Eine pollensammelnde Flugbiene befliegt eine Blüte der Kornellkirsche.
Aus unserer Bienenhaltung: Eine der ersten Pollensammlerinnen des Jahres befliegt am 26.03.2018 eine Kornellkirschenblüte. Foto: imkerei-oswald.de
Kleine Biene im Frühling.
Eine einzelne kleine Blüte für die Biene, aber eine gigantische Bedeutung für das Überleben auf dem Planeten. Foto. H.G.O. 2018
Bienelein beim Sammeln.
Honigblüten ohne Zahl, Bachgemurmel, Blütenduft im warmen Sonnenstrahl, wie froh war nun das Bienelein.(Aus einem Volkslied)
Eine Biene auf einem Strauch.
Die Biene trägt, genährt von Blumenstaub, den süßen Honig in ihr stilles Haus. (T.B. 1820) Foto: H.G.O. 2018

Jetzt im März beginnt bei den Honigbienen und Waldameisen die wichtige Phase der Sonnung. Wärend die letzten Reste des Schnees schmelzen, wärmt die Märzsonne die sonnenbegünstigten Stellen in der Landschaft auf. Diese kleinklimatisch warmen Stellen sind oft Südseiten von Hängen, Schotterflächen, Hecken und Waldrändern, aber auch von Gebäuden. Überall dort werden die die Sonnenstrahlen in stärkerem Maße reflektiert und damit gebündelt. Besonders die Bodenbeschaffenheitträgt maßgeblich zur schnelleren Erwärmung bei. Eichenlaub und trockenes Altgras sowie Kalkschotter trocknen und erwärmen sich besonders schnell. In meinem Beruf als Imkermeister mache ich mir diese Erkenntnis seit langem zu Nutze, indem ich die  Bienenvölker aus meiner Bienenhaltung ausschließlich an solchen wärmebegünstigten Standorten aufstelle. Ich habe schon viele Bienenstandorte über viele Jahre ausprobiert, es waren insgesamt bisher 47 verschiedene Standorte, auf denen ich Bienen hatte. Es zeigte sich immer und immer wieder, dass windige oder schattige Standorte eine für die Bienen unzumutbar sind, und für den Imker sehr verlustreich sind. Sonnung bedeutet für die Honigbienen und die Waldameisen gleichermaßen, dass sie mit ihren kleinen Körpern die Sonnenstrahlung aufnehmen, und ins innere des Nestes tragen. Durch diesen Wärme- und Aktivitätsreiz beginnt wieder die sprichwörtliche emsige Betriebsamkeit in den Insektenstaaten einzukehren.

Warum die die riesigen blühenden Ackerflächen im Herbst den Bienen wenig Nutzen, sondern großen Schaden bringen:

Warum die staatlichen „Greening“ (Bodenbedeckung) Maßnahmen der Bienenhaltung und Deutschen Imkerei großen Schaden anrichten. Der Verlauf des Klimas im Herbst 2017 und Winter 2017/2018 war für die Deutsche Imkerschaft und die Bienen alles andere als leicht. Wie bereits befürchtet, stellte sich das sogenannte „Greening“ Programm (staatlich Prämie für Bodenbedeckung auf Ackerflächen im Herbst/Winter) als extrem problematisch für die Bienen heraus. mit „Greening“ wird der Anbau von staatlich subventionierten konventionellen Gründüngungspflanzen wie zum Beispiel Ackersenf auf abgeernteten Feldern bezeichnet, welche über den Winter auf den Feldern stehenbleiben und abfrieren. Mit dieser Maßnahme soll Nitratauswaschung der Gülle und Bodenerosion infolge der Zunahme des Maisanbaus und ständig steigenden Intensivierung der Tierhaltung entgegengewirkt werden.

Anfänglich waren bestimmte Funktionäre der Imkerschaft euphorisch, weil sie dachten, das Greening würde den Bienen guttun. Aber die Imker beginnen jetzt erst die Schäden langsam zu erkennen. Denn die Greeningflächen blühen normalerweise erst ab Okober und November, wenn die Tageswärme nicht mehr ausreicht, um bei den Pflanzen eine Nektarproduktion anzuregen. Manchmal kann man an besonders warmen Tagen kleine Gewichtszunahmen feststellen, die aber durch die gesteigerte Aktivität zur Unzeit bereits am nächsten Tag wieder aufgezehrt ist. Die Nektarproduktion setzt erst bei Schattentemperaturen von 18°Celsius ein. Doch im Herbst hat es meist nicht 18° Celsius, sonder eher 12-15°Celsius. In diesem Temperaturbereich wird von den Bienen nur Pollen eingetragen, der aber im Herbst nicht gebraucht wird, und zu großer Unordnung im Brutnest führt. Der Blühzeitpunkt im November ist völlig gegen die natürlichen Rhythmen. Denn die Bienen richten sich nach dem natürlichen Jahreslauf, wo im Frühjahr die Pflanzen blühen und im Sommer die Früchte reifen. Die Politik zusammen mit der Wissenschaft hat wieder einmal alles auf den Kopf gestellt, so dass es kurz vor dem Frost zur Hauptblüte des Jahres kommt. Was hier wieder für ein staatlich bezahlter und wissenschaftlicher Unfug mit den Bienen  angestellt wird, zum Schaden von Bienen und Imkerschaft, ist schon schlimm genug, wird aber von den Funktionären PR-wirksam als gratis Wohltat für die Bienen verkauft. Kurz vor dem Frost wird zur völligen Unzeit die Biene durch gigantische Blühflächen zu einem extrem späten Bruteinschlag gereizt. Diese antizyklische Verrücktheit führt zum Verbrauch lebenswichtiger Wintervorräte der Bienenvölker und zur Verschärfung der Varroasituation durch verspätete Brutfreiheit im Bienenvolk. Aus imkerlicher Sicht bringt das „Greening“ langfristig steigende Verluste an Bienenvölkern ein, die durch nichts kompensiert werden können. Immer mehr Insider bezeichnen daher das sogenannte „Greening“ als agrarpolitischen Etikettenschwindel. Genauer gesagt stellt es eigentlich eine „Greenwashing“- Maßnahme des Maisanbaues dar, und ist eine Art Reperaturmaßnahme für eine seit Jahrzehnten verfehlte Agrarpolitik. Besser für die Bienen und Imkerschaft wäre eine Rückkehr zu einer bienenfreundlichen Landbewirtschaftung, wie sie bis 1850 betrieben wurde, mit Schwerpunkt auf wiederkäuendes Weidevieh wie Schafe, Ziegen und Rinder, mit Waldweide und kleinstrukturiertem Weideland. Diese Zukunftsvision scheint derzeit in weiter Ferne, aber es ist nie zu spät, für unsere Lebensgrundlagen und die Zukunft der Bienenhaltung in Deutschland zu kämpfen. Denn wer keine Wurzeln hat, hat keine Zukunft. Und unsere Wurzeln sind auch das Land unserer Vorfahren und die ursprüngliche, lebenswerte Landschaft.

Schwarmzeit: Warum schwärmen die Bienen eigentlich?

Ein langgezogener Bienenschwarm, wie er an einem Eichenast hängt.

Gesundung, Erneuerung, Aufteilung, Vermehrung, und Ausbreitung

Warum schwärmen die Bienen eigentlich? Es ist Schwarmzeit. Gelegentlich bilden sich Wolken von Bienen, die sich zunächst in der Nähe des Bienenstandes, von dem sie kommen, im Astwerk eines nahen Baumes niederlassen. Dann ziehen sie weiter übers Land und lassen sich gern in Hausgärten, an Sträuchern oder Bäumen nieder. Sie bilden dort eine kleine oder größere Schwarmtraube, die manchmal auch gigantische Ausmaße haben kann.

Zwei kleine Bienenschwärme an einer Eiche hängend.
Zu Beginn des Schwarmaktes ist der noch ungeordnete Schwarm oft aufgeteilt in mehrere lose Trauben von Bienen. Foto Imkerei Oswald Ende Mai 2016

Gegen Ende der Hauptfrühjahrsblüte -das ist in Deutschland meist gegen Ende der Rapsblüte- sind die Vorratskammern der Bienen gut gefüllt und alle Brutzellen mit schlupfreifen Bienen besetzt, so dass der Großteil der Jung- und Ammenbienen arbeitlos wird. Da die Jungbienen normalerweise eine eiweißreiche Pollennahrung zu sich nehmen, erzeugen sie laufend Gelée Royale, das ist Bienenmilch. Nachdem die Jungbienen aber aus besagtem Grund -Platzmangel- keine neuen Bienenbabys (junge Bienenmaden und Bienenlarven) mehr füttern können, beschließen sie nun mit Hilfe ihrer kollektiven Intelligenz Königinnen aufzuziehen. Hierzu bauen sie zunächst sogenannte Weiselbecher, dann Weiselkrüge und schließlich Weiselzellen, die ungefähr wie ein Fichtenzapfen aussehen. Darin befindet sich sehr viel Bienenmilch oder Gelée Royale, der als Nahrung für die Prinzessinen oder zukünftigen Bienenköniginnen dient. Die Ammenbienen sind aber hier nicht geizig, sondern legen oft sehr viele solche Weiselzellen an, meist  zwischen zehn und dreissig Stück.

Schwarmfang: Für den Schwarmfang verwendet der Fachmann eine hölzerne Obstbauleiter mit Treppenstufen, die man in jedem Gelände, auch im Hang sicher aufstellen kann. Imkerei Oswald 2016
Schwarmfang: Für den Schwarmfang verwende ich zur Sicherheit eine hölzerne Obstbauleiter mit Treppenstufen, die man in jedem Gelände, auch im Hang sicher aufstellen kann. Bienenhof Oswald im Isar-Hügelland, 2016.

Wenn die Weiselzellen nach 15 oder 16 Tagen schlupfreif sind, kommunizieren die Prinzessinen untereinander doch sogenanntes Tuten, das sind auch für das menschliche Ohr wahrnehmbare Töne, die sich so ähnlich wie der Ton des Shofars (Widderhorn) oder der Gesang der Wale anhört. Hier zeigt sich wieder, dass die größten und die kleinsten Tiere oft Änlichkeiten teilen, wie zum Beispiel die Vorliebe der Bären für Honig. Dieses Tuten warnt auch die bereits vorhandene Königin im Volk, vor der bevorstehenden Gefahr des Schlupfes der Jungköniginnen. Sie ist deshalb in Gefahr, weil das Bienenvolk, das um größtmögliche Einheit bemüht ist, immer nur eine einzige Königin duldet. Würde die alte Königin die Warnsignale ignorieren, müßte sie sich auf einen Zweikampf einstellen, den sie nicht gewinnen kann, denn die jungen Prinzessinen sind schneller und entschlossener und damit weit überlegen. Um der alten Königin zu einer Chance zur Flucht zu verhlefen, wurde sie von Ihrem Hofstaat aus Jungbienen auf Diät gesetzt. Durch diese unfreiwillige Schlankheitskur hat die alte Königin an Gewicht verloren, um wurde dadurch wieder flugfähig. Sie ist nun in der Lage, mit exakt der Hälfte der Bienen -einem Gemisch aus Bienen aller Altersstufen- als Schwarm auszuziehen zu einem noch ungewissen Bestimmungsort.

Schwärmendes Bienenvolk im Rondell der Imkerei Oswald. Die Königin befindet sich irgendwo in dem Getümmel. 2016.
Schwärmendes Bienenvolk im Rondell der Imkerei Oswald. Die Königin befindet sich irgendwo in dem Getümmel. Im Vordergrund der blühende Wiesensalbei, eine typische und charakteristische Bienenpflanze unserer Bienenkräuterweide. Eine der schönsten und besten Wiesenkräuter die es gibt.

Durch die Prinzessinen gewarnt und durch eine bestimmte Wetterkonstellation -schwülwarmes Wetter- geraten die Bienen wie auf Kommando in einen Art Schwarmrausch und stürzen Hals über Kopf aus dem Fluloch ins Freie hinaus. Sie steigen in die Lüfte und fliegen in einem unüberhörbaren lautem Summton in wilden Lemniskaden scheinbar durcheinander. Das ganze erinnert an Himmelskörper und Galaxien, die sich durch das Universum auf bestimmten Bahnen bewegen. Die Wolke schwebt dann langsam Richtung eines bestimmten Baumes, meist ein Bienenbaum wie die Eiche, Kirsche, Weissdorn, Mispel oder Kiefer.

Majestätisches Astwerk einer Eiche, schönes Streulicht fällt durchs junge Laub.
Die Eiche liefert nicht nur Eichenhonig, sondern sie ist auch ein guter Schwarmbaum. Waldbienenstand Imkerei Oswald 2016. Schönes Streulicht fällt durchs junge Laub.

Die westlichen Honigbienen sind sogenannte Kulturfolger, das heißt sie profitieren von der Anwesenheit von menschlichen Siedlungen. Daher wissen die Bienen durch ihre kollektive Intelligenz instinktiv, dass ihre Überlebenschance in Hausgärten und Siedlungen und Gehöften höher ist, als in der leeren, ausgeräumten Landschaft oder im öden Plantagenwald. Hier ist die Chance größer, dass sich ein Mensch findet, der Verantwortung übernimmt, der sich kümmert, der einen Imker anruft, damit die Bienen gerettet werden können.

Eine Bienenwohnung, vorbereitet für die Ein logierung eines Bienenschwarmes.
Eine Bienenwohnung, vorbereitet für die Ein logierung eines Bienenschwarmes. Das Innere der Bienenwohnung wurde abgeflammt und dadurch keimfrei gemacht. Um die Bienenwohnung vom Duft her attraktiv zu machen, wird von mir etwas Klosterfrau Melissengeist -Geheimtipp- auf die vier Wände und den Deckel gespritzt.

Die Größe des Schwarmes bestimmt die Größe der Beute. Der erste Schwarm, der sogenannte Vorschwarm mit der Altkönigin, nimmt etwa 50% der Bienen mit, der Zweite, der sogenannte Nachscharm mit der Jungkönigin nimmt von den verbleibenden Bienen nochmals die Hälfte an Bienen mit, also 25% des Ausgangsvolkes. Dann folgen weitere kleine Bienenschwärme zu 12,5% und 6,25%, jedoch ist dann oft die Unterrgrenze der Esistenzfähigkeit eines Schwarmes erreicht, so dass wir im Regelfall auf vier Schwärme pro Volk kommen.

Wenn Jungköniginnen ausfliegen, geben daheimgebliebene Bienen oft Duftsignale für eine sichere Rückkehr ab.
Wenn Jungköniginnen ausfliegen, geben daheimgebliebene Bienen oft Duftsignale für eine sichere Rückkehr ab.

Wenn alle abgflogenen Schwärme eine neue Behausung finden würden, wären mit  unserem Altvolk insgesamt 5 Völker geworden. Die vier Nachschwärme haben die Chance einen völlig neuen Wabenbau und Brutnest zu errichten, mit neuer Genetik. Sie haben auch die Chance, sich im Standort, Geländeklima und Kleinklima zu verbessern. Dies alles ist Teil der Antwort auf die Frage: Warum schwärmen die Bienen. Ein weiterer Aspekt ist jedoch dieser: Wenn all die Bienen im Altvolk verblieben wären, würden diese einen enormen Futterbedarf und Wärmebedarf darstellen, deshalb ist es für das Alvolk besser, die überschüssigen Bienen auf die Reise nach neuen Honigjagdgründen zu schicken.

Der neu einlogierte Bienenschwarm in seiner neuen Behausung.
Der neu einlogierte Bienenschwarm in seiner neuen Behausung.
Beim Einzug ins neue Heim ist das Gedränge groß. Apis mellifera hallertauensis, Imkerei Oswald 2016
Beim Einzug ins neue Heim ist das Gedränge groß. Apis mellifera hallertauensis, Imkerei Oswald 2016

Geben Sie kleinen und regionalen Imkereien eine Chance.  Regionalen Öko-Honig gibts bei Vollcorner Biomarkt in München oder hier bestellen: https://imkerei-oswald.de/shop/naturhonig-bienenhof-edition-sonnenvogelchen-6-x-500g-bio-bienenhonig-aus-dem-isar-hugelland/

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Birnenhonig: Birnenblüte wurde kurz vor dem Kälteeinbruch von den Honigbienen beflogen.

Einheimische Honigbiene beim Bestäuben einer Birnenblüte.

Birnenhonig ist etwas ganz Feines

Birnennektar ist wichtiger Bestandteil unseres Blütenhonigs. Eigener Birnensortenhonig kann zwar nicht geerntet werden, denn dafür bräuchten wir mindestens 300 Birnenbäume in unmittelbarer Nähe der Bienenvölker, aber dennoch ist Birnennektar ein konstituierendes Element unseres Bienenhonigs.

Die prachtvolle Blüte der Kirchensaller Mostbirne mit einer unserer gestreiften "girls" beim Pollensammeln und Nektar trinken. Den Baum haben wir 2003 an der Einfahrt zur Imkerei gepflanzt.
Die prachtvolle Blüte der Kirchensaller Mostbirne mit einer unserer gestreiften „girls“ beim Pollensammeln und Nektar trinken. Den Baum haben wir 2003 an der Einfahrt zur Imkerei gepflanzt.

 

Der starke Wuchs dieser Sorte verrät ihre Robustheit. Sie eignet sich auch für rauhe Lagen und ist bis 1000 m Höhe in den Österreichischen Alpen anzutreffen.
Der starke Wuchs dieser Sorte verrät ihre Robustheit. Sie eignet sich auch für rauhe Lagen und ist bis 1000 m Höhe in den Österreichischen Alpen anzutreffen Bild: Imkerei Oswald

 

Die Birnbäume haben immer einen aufrechteren Wuchs als dies bei den Apfelbäumen der Fall ist. Hier wird auch nicht mehr geschnitten, damit der Baum ungebremst Blühen kann, zum Wohle der Bienen
Die Birnbäume haben immer einen aufrechteren Wuchs als dies bei den Apfelbäumen der Fall ist. Hier wird auch nicht mehr geschnitten, damit der Baum ungebremst Blühen kann, zum Wohle der Bienen. Bild: Imkerei Oswald imkerei-oswald.de

 

"what a wonderful life"
„what a wonderful life“

Bild: Imkerei Oswald imkerei-oswald.de

Wer sich schon einmal die Frage gestellt hat, warum der Honig so gut schmeckt, braucht sich eigentlich nur diese Bilder ansehen. Diese Bilder sagen mehr als tausend Worte
Wer sich schon einmal die Frage gestellt hat, warum der Honig so gut schmeckt, braucht sich eigentlich nur diese Bilder ansehen. Diese Bilder sagen mehr als tausend Worte.

 

Die Schafe der Imkerei weiden die Bienenkräuterweide zwischen den Streuobstbäumen ab. Für ein intaktes Biotop "Streuobstwiese" ist eine regelmäßige Schafbeweidung unerläßlich
Die Schafe der Imkerei weiden die Bienenkräuterweide zwischen den Streuobstbäumen ab. Für ein intaktes Biotop „Streuobstwiese“ ist eine regelmäßige Schafbeweidung unerläßlich. Im Hointergrund sieht man noch zwei der mit Holzschindeln gedeckten Zwiebeltürmen von Schloss Oberlauterbach

Bild: Imkerei Oswald, imkerei-oswald.de

Deutsche Burgen: Die Burg Trausnitz im Frühling 2016

Der Wittelsbacher Turm der Burg Trausnitz.

Anfänge der Imkerei im Schatten der Burg Trausnitz

Die Burg Trausnitz findet sich auf unserem Blütenhonig-Honigetikett , weil ich mit der Bienenhaltung im Schatten der Burg begonnen habe. Von jedem meiner ersten Bienenstände bei den Isarauen konnte man die Burg sehen. Auch habe ich ca. 30 Bienenschwärme am Hofberg und einmal sogar auf der Schwedenwiese im Burghof eingefangen, so dass die Genetik dieser Biene in den Zuchtstamm unserer heutigen Hallertauer Biene mit eingeflossen ist. Obwohl natürlich erwähnt werden sollte, dass aufgrund der Mehrfachpaarung der Honigbiene und der relativ kurzen Generationenfolge ein genetischer Status Quo nur von sehr kurzer Dauer sein kann. Aber dennoch ist zu Bedenken, dass in der Natur und im Erbgut nichts verloren geht, alles erscheint, wenn auch in anderer Form verwandelt wieder.

Die kleine Isar (die Isar fließt an dieser Stelle geteilt in zwei Flussarme)), dahinter die Mühleninsel, St.Martin und die Burg mit Beflaggung wegen der Frühjahrsdult
Die kleine Isar (die Isar fließt an dieser Stelle geteilt in zwei Flussarme)), dahinter die Mühleninsel, der Turm der Basilika Minor St.Martin und die Burg mit Beflaggung wegen der Frühjahrsdult

Vermutlich wurde die Burg gegründet, um einen eigene Isarbrücke zu beschützen. Eine natürliche Isarfurt und Brücke befand sich bei der Burg Wolfstein, einige Kilometer isarabwärts, die jedoch dem Bischof von Regensburg gehörte, und auf Wegezoll etc. bedacht war.

Burg Trausnitz, die Stammburg der Bayerischen Herzöge, den Wittelsbachern
Burg Trausnitz, die Stammburg der Bayerischen Herzöge im Mittelalter, der Dynastie der Wittelsbacher, deren bekanntester Vertreter König Ludwig der Zweite ist. Sein Schloss Neuschwanstein hat zweifellos stilistische Anleihen von der Burg Trausnitz.

Der einhundertundzwanzig Grad Winkel, in dem die Burg gebaut ist, macht die Burg von der Stadt aus gesehen optisch interessant.

Prantlgarten-Tor, der Zugang zum Hofberg, einem ehemaligen Wildgehege
Prantlgarten-Tor, der Zugang zum Hofberg, einem ehemaligen Wildgehege

Dieses Tor ist der Zugang zu einem Aufstieg zu Fuß. Im Hofgarten gibt es viele verschiedene Wege und viel zu entdecken, darunter Sequoia Redwood Mammutbäume, die um die Jahrhundertwende gepflanzt wurden, und erstaunlich gut gedeihen.

Blühender lila Lerchensporn, eine typische Pflanze der Flora des Isar-Auwalds
Blühender lila Lerchensporn, eine typische Pflanze der Flora des Isar-Auwalds

Im April ist der gesamte Hofgarten mit einem Teppich von diesen Blumen bedeckt. Es gibt auch eine etwas seltenere weiße Variante.

Die Statt vom Schanzl aus gesehen einem Aussichtspunkt an der Äußeren Burgmauer. Blick nach Norden über die Stadt Landshut im Isar-Tal.
Die Statt vom Schanzl aus gesehen einem Aussichtspunkt an der Äußeren Burgmauer. Blick nach Norden über die Stadt Landshut im Isar-Tal.

Die Bausubstanz der Altstadthäuser ist im Kern gotisch. Charakteristisch sind die typisch niederbayerischen Treppengiebel der firstständigen, mächtigen Bürgerhäuser.

Der älteste Teil der Burg im Abendsonnenlicht
Der älteste Teil der Burg im Abendsonnenlicht

Die Burg hieß nicht immer Trausnitz. Als sie noch bewohnt war hieß sie „das alte Schloss“ oder „die alte Kanzlei“, heute würde man „Kanzleramt“ sagen.

Gerichtsdienerhaus und Hungerturm. Hier dichtete und schrieb Claus Felbinger, wurde verhört und gefoltert zwischen 19. April und Juli des Jahres 1560
Gerichtsdienerhaus und Hungerturm. Hier dichtete und schrieb Claus Felbinger, wurde verhört und gefoltert zwischen 19. April und Juli des Jahres 1560

Weiterführende Informationen zu meinen privaten Forschungen zu dem Gefangenen Claus Felbinger auf meiner Facebook Geschichts-Seite: http://facebook.com/Burg.Trausnitz

Die alte Burg, im Vordergrund zwei Wachtürme, dahinter der italienische Anbau und die Kemenate (ein beheizbarer Wohnteil). Hier befindet sich auch noch ein komplett holzvertäfeltes Zimmer von 1590 im Originalzustand
Die alte Burg, im Vordergrund zwei Wachtürme, dahinter der italienische Anbau und die Kemenate (ein beheizbarer Wohnteil). Hier befindet sich auch noch ein komplett holzvertäfeltes Zimmer von 1590 im Originalzustand

Die Deutschen Burgen sind sehr vielgestaltig. Diese Burg ist aus Backstein erbaut, ist das Besondere dieser Burg. Was sie auch interessant macht, ist die Tatsache, dass sich ganze Gebäude in den einzelnen Stilepochen sich in beeindruckender Weise unverfälscht und rein erhalten haben. Dies ist warscheinlich dem Umstand zu Danken, dass die Burg seit den 1550er Jahren kein Regierungs- oder Verwaltungssitz mehr war, also fast 500 Jahre vorsichhinschlummern konnte.

Nach dem vielen Geschichtlichem geht´s hier zum feinen Frühjahrsblütenhonig (mit der Brug Trausnitz auf dem Etikett: https://imkerei-oswald.de/shop/naturhonig-bienenhof-edition-sonnenvogelchen-6-x-500g-bio-bienenhonig-aus-dem-isar-hugelland/

Besuchen Sie unseren Shop und wählen Sie aus dem Angebot an ökologischem Honig aus, was Ihnen gefällt.

Löwenzahnhonig 2016: Heute beginnt die lang erwartete Löwenzahnblüte

Zwei gelbe Taraxacum Blüten und eine Nektarsammlerin, die Nektar für leckeren Biohonig sammelt.

Löwenhahnhonig 2016 ist eine Seltenheit geworden

Nachdem sich die Bienen vom anstrengenden Winter hierzulande durch Beflug der schönen Palmkätzchen der Weidenblüte gestärkt und auch geheilt haben, haben sie jetzt genug Kraft für die wohl wichtigste Trachtpflanze des Jahres, den phantastischen Löwenzahn.

Eine Honigbiene auf einer Löwenzahnblüte beim Nektartrinken
Eine Honigbiene auf einer Löwenzahnblüte beim Nektartrinken

Der Löwenzahn ist eine Speicherpflanze

Die Löwenzahnpflanze ist eine üppig blühende Speicherpflanze, die jeden noch so kleinen Sonnenstrahl bzw. Sonnenenergie in ihrer Pfahlwurzel speichern kann. Deshalb kann sie sehr schnell blühen, bevor allen anderen Wiesenkräutern.

Bienenvolk inmitten von blühendem Löwenzahn im Bienengarten der Imkerei Oswald April 2016
Bienenvolk inmitten von blühendem Löwenzahn im Bienengarten der Imkerei Oswald April 2016

Die Löwenzahnwurzel ist eßbar

Die Wurzel ist auch eßbar, nicht nur die Blätter und die Blüten. Die Blüten wurden früher mit Zucker zu einem Löwenzahnsirup eingekocht, da Löwenzahnhonig meist unerschwinglich und schwer zu bekommen war (wie auch heute noch).

Ökologischer Waldrand mit einer dichten Schlehenhecke und davor eine ungedüngte Naturwiese mit Löwenzahnblüte
Ökologischer Waldrand mit einer dichten Schlehenhecke und davor eine ungedüngte Naturwiese mit Löwenzahnblüte

Heimkehrende Bienen sind goldgelb bepudert

Honigbienchen, die vom Löwenzahnbeflug heimkehreren, sind am ganzen Körper goldgelb bepudert, die fleißigen Bienen können auf der üppigen Blüte förmlich ein Pollenbad nehmen.

Heimkehrende Bienen tragen an Ihren Beinpaaren bunte Pollenpakete in kleinen Körbchen. Bild Imkerei Oswlad April 2016
Heimkehrende Bienen tragen an Ihren Beinpaaren bunte Pollenpakete in kleinen Körbchen. Bild Imkerei Oswlad April 2016

Bitte nicht abmähen, sondern blühen lassen

Bitte Löwenzahn nicht abmähen, sondern blühen lassen. Erst wenn die weißen Schirme sich zeigen, kann man abmähen. Vor allem aber nicht mähen, wärend Bienen auf den Blüten sitzen, denn das wäre frevelhafter Bienenmord, denn die Bienen können die Gefahr von rotierenden Maschinen nicht schnell genug warnehmen und flüchten, da sie so emsig mit dem anstrengenden Pollensammeln und Bestäuben beschäftigt sind. Damit es Löwenzahnhonig 2016 geben kann.

Die Schlehenhecke ist ein herausragend wichtiges Element der Mitteleuropäischen Kulturlandschaft. Sie bietet unzähligen Lebewesen Schutz, schützt auch den Wald vor Austrocknung (Borkenkäfer!), und sorgt auch für Nistplätze für die Vögel und Nahrung für Schmetterlinge und alle Bienenarten. Darüberhinaus ist Schlehensaft eines der besten Gesundheitselixiere, das es gibt. Foto: Waldbienenstand bei Pfeffenhausen
Die Schlehenhecke ist ein herausragend wichtiges Element der Mitteleuropäischen Kulturlandschaft. Sie bietet unzähligen Lebewesen Schutz, schützt auch den Wald vor Austrocknung (Borkenkäfer!), und sorgt auch für Nistplätze für die Vögel und Nahrung für Schmetterlinge und alle Bienenarten. Darüberhinaus ist Schlehensaft eines der besten Gesundheitselixiere, das es gibt. Foto: Waldbienenstand bei Pfeffenhausen

Beweidung statt Gift und Gülle

Wer meint, er hätte zuviel Löwenzahn in seiner Wiese, irrt sich. Löwenzahn ist eine hervorragende, energiereiche und gesunde Weidepflanze für Schafe und Milchvieh. Sie ist ein Appetitanreger für das Weidevieh, sodass diese mit viel mehr Appetit fressen.

Blühender Löwenzahn auf einer Weidefläche im Isar-Hügelland; Imkerei Oswald, www.imkerei-oswald.de
Blühender Löwenzahn auf einer Weidefläche im Isar-Hügelland; Imkerei Oswald, www.imkerei-oswald.de
Kirschblüte von der Wald- bzw. Vogelkirsche am Waldsaum mit alten Eichen, ein intaktes Biotop und eine Pflanzengesellschaft, die typisch für das Isar-Hügelland ist.
Kirschblüte von der Wald- bzw. Vogelkirsche am Waldsaum mit alten Eichen, ein intaktes Biotop und eine Pflanzengesellschaft, die typisch für das Isar-Hügelland ist.
Wohl jenen Honigbienenvölkern, in deren Umkreis Löwenzahn noch blühen darf. Löwenzahn wird seit Jahrzehnten von der staatlichen Landwirtschaftsberatung zu Unrecht als Platzräuber im Grünland verunglimpft, was ich selbst bezeugen kann, da ich zwischen 1994 und 1996 eine landwirtschaftliche Ausbildung als Quereinsteiger absolviert habe.
Wohl jenen Honigbienenvölkern, in deren Umkreis Löwenzahn noch blühen darf. Löwenzahn wird seit Jahrzehnten von der staatlichen Landwirtschaftsberatung zu Unrecht als Platzräuber im Grünland verunglimpft, was ich selbst bezeugen kann, da ich zwischen 1994 und 1996 eine landwirtschaftliche Ausbildung als Quereinsteiger absolviert habe.
Honigwabe bzw. Pollenwabe mit Löwenzahnpollen und frisch eingetragenem Löwenzahnnektar
Honigwabe bzw. Pollenwabe mit Löwenzahnpollen und frisch eingetragenem Löwenzahnnektar
Eines unserer fleißigen Bienenvölker im Trachtflug auf den Löwenzahn. Imkerei Oswald imkerei-oswald.de
Eines unserer fleißigen Bienenvölker im Trachtflug auf den Löwenzahn. Imkerei Oswald imkerei-oswald.de

Link zu Imkerei Oswald ´s FB Fanseite: http://facebook.com/imkerei.oswald

 

Bienenvolk: Wohliges Brummen im Bienenkasten zu Beginn der Weidenblüte

Bienenvolk im zeitigen Frühjahr

Es ist noch sehr früh im Jahr, aber bei den Bienen muss man immer dem Geschehen einen Schritt voraus sein.

Starkes Volk im Kiefernwald (Kamera, GPS) imkerei-oswald.de
Starkes Volk im Kiefernwald (Kamera, GPS) imkerei-oswald.de

Frühlingsinspektionen

Ich prüfe das Gewicht und die Weiselrichtigkeit. Der  Tierbeobachtung räume ich oberste Priorität ein. Zuhören ist sehr wichtig. Die Bienen können sehr mitteilsam sein, wenn man Ihre „Sprache“ versteht.

Drohnenwaben

Die Bienen möchten jetzt Drohnenbrut anfangen. Dazu benötigen sie freien Platz.

Drohnenreserveleerwaben aus dem Wabenlager, links ausgebaut, rechts ausgeschnitten.
Drohnenreserveleerwaben aus dem Wabenlager, links ausgebaut, rechts ausgeschnitten; imkerei-oswald.de

Die Wabenordnung

Die  sogenannte Wabenordnung ist von existenzieller Wichtigkeit für das Bienenvolk. Nur durch genaue Kenntnis der Bedürfnisse und Anlagen des Bienenvolkes kann diese Wabenordnung eingehalten beziehungsweise optimiert werden.

Harmonisches Bienenvolk aus ökologischer Waldbienenhaltung von Imkerei Oswald imkerei-oswald.de
Harmonisches Bienenvolk aus ökologischer Waldbienenhaltung von Imkerei Oswald imkerei-oswald.de

Die Auswinterung nach August Ludwig

„Leuchtende Knospen an Baum und Strauch verheißungsvoll schön, rötlich schimmernde Weidenruten am Ufer des Baches, ein eigenartiges Blau am Horizont, weichere Luft und steigende Wärme verkünden uns die Wiederkehr des ewigen Frühlingslebens. Und der Mensch freut sich mit der Erde, der Lerche in blauer Luft, die aus Freude wiederkam, und mit dem Schmetterling, der der wärmenden Lebensspenderin Sonne seine bunten Flügel entgegenbreitet. Eine besondere Freude beseelt um diese Zeit diejenigen, der sich um die stachelbewehrten Bienen sorgen. Der Hühnerhalter kann seine lieben Tiere auch im Winter hegen und pflegen, der Imker muss geduldig warten und der Dinge harren, ehe er seine Sonnenvögelchen wiedersieht. (…) War die Warmhaltigkeit der Beuten im Winter gar nicht so erforderlich, so schütze man nunmehr die Völker vor allen Dingen vor Zugluft, denn nun lockert sich der Knäuel und die Bruttätigkeit beginnt im größeren Maßstab. (…) Der Imker aber, dem im Winter immer etwas fehlte, ist nun wieder ein ganzer Mensch, und bereitet sich vor auf das was kommen soll; und wer jetzt nicht gern von Bienen reden hört, sollte sich jetzt nicht in der Nähe von Bienenvätern aufhalten“

 

 

Schmetterlinge und Bienen stärken sich noch einmal an den Astern des Bienenhofes von imkerei-oswald.de

Eine nette kleine Biene auf einer lila Asternblüte.
Blühende Astern, hier die Neuenglische Aster ASTER NOVAE-ANGLIAE L.
Blühende Astern, hier die Neuenglische Aster ASTER NOVAE-ANGLIAE L.
Farbvariante 1
Farbvariante 1
Farbvariante 2
Farbvariante 2
Farbvariante 3
Farbvariante 3

Ein Blütengast, wer kennt ihn?

Farblich eine Augenweide, im wahrsten Sinne des Wortes (4 Augen auf einmal schauen einen an)
Farblich eine Augenweide, im wahrsten Sinne des Wortes (4 Augen auf einmal schauen einen an)
Ein weiterer emsig beschäftigter Asterngast, eine unserer Honigbienen
Ein weiterer emsig beschäftigter Asterngast, eine unserer Honigbienen
WoW! Was für ein Farbschauspiel: Goldene Biene auf einem Farbspektakel aus Goldgelb und Lila
WoW! Was für ein Farbschauspiel: Goldene Biene auf einem Farbspektakel aus Goldgelb und Lila
Auch der Schmetterling ernährt sich von dem, was um die Bienen herum entsteht
Auch der Schmetterling ernährt sich von dem, was um die Bienen herum entsteht
Vor dem Abflug noch schnell Sonnenstrahlen einfangen
Vor dem Abflug noch schnell Sonnenstrahlen einfangen

Eine Premiere in der Bienenzüchtungsstation

WO KANN ICH BIENENWACHS KAUFEN Die Vorderseite des Bienenhauses von Honig & Wachs Imkerei Familie Oswald in Oberlauterbach bei Pfeffenhausen.
Eine Premiere in der Bienenzüchtungsstation
Nachdem wir ein Jahr mit der Königinnenzucht ausgesetzt haben, und die gewonnene Zeit genutzt haben, die Bienenzüchtungsstation instandzusetzen, und zu verbessern, ist sie seit kurzem wieder mit Bienen besetzt. Was im Wesentlichen neu ist: Die bienenfreundlichen Fenster, die Zwillingsaufstellung, atmungsaktive Massivholzdeckel für die Überwinterungskästen, und die Neuordnung des Bienenzeitungsarchivs.